Seit Juli 2025 ist der Familiennachzug für Menschen mit subsidiärem Schutz für zwei Jahre ausgesetzt. In diesem Policy Paper zeigen UNHCR und UNICEF Deutschland, welche Folgen das für betroffene Kinder und Familien hat – und was sich ändern sollte.
Darin heißt es:
Die schwerwiegenden Auswirkungen von Trennungssituationen, die durch die Aussetzung der Familienzusammenführung verlängert werden, haben sich in Gesprächen von UNHCR und UNICEF Deutschland mit von der Aussetzung betroffenen Familien sowie mit zivilgesellschaftlichen und staatlichen Akteurinnen und Akteuren eindrucksvoll bestätigt.
Auch mit Jugendlichen und jungen Volljährigen, die bei lifeline e.V. angebunden sind, hatte der UNHCR zu den enormen Belastungen, die durch die Aussetzung des Familiennachzug entstehen, gesprochen.
Die Empfehlungen des Policy Papers lauten:
1. Familiennachzug zu subsidiär Schutzberechtigten wieder aufnehmen
2. Während der Aussetzung: In Härtefällen effektiv den Nachzug ermöglichen.

