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Auf dem Weg zu einem vielfältig funktionierenden Schutzkonzept für die Vormundschaftsarbeit mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen

Stand 11.12.2016

Die Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen, die eine besonders gefährdete und verletzliche Zielgruppe darstellen, ist selbstverständlich für den lifeline Vormundschaftsverein mit einer besonderen Verantwortung verknüpft. Zu Recht fordert das Bundeskinderschutzgesetz schon seit 2012 für alle Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe ein auf die jeweilige Einrichtung abgestimmtes Schutzkonzept.

Ziel unserer Arbeit als Vormundschaftsverein ist das Wohlergehen der jungen Flüchtlinge, da gehört der Schutz vor Machtmissbrauch und sexualisierter Gewalt unabdingbar dazu. Als anerkannter Träger der freien Jugendhilfe hat der lifeline Vormundschaftsverein zusammen mit seinen Mitarbeiter_Innen Ende des Jahres 2015 damit begonnen, zu schauen, wie wir unsere Strukturen und Abläufe optimieren können, um dem Schutz der Jugendlichen bestmöglich Rechnung zu tragen. Seit Ende 2016 liegt jetzt ein auf die Arbeit des lifeline Vormundschafts- vereins abgestimmtes sechsteiliges Schutzkonzept vor, das wir auch als Teil unseres Leitbildes ansehen - wohl wissend, dass es fortlaufend überprüft bzw. weiterentwickelt werden muss.

  • Schon seit 2012 legen alle Ehrenamtlichen, um sich beim lifeline Vormundschaftsverein als Einzelvormünder_Innen oder informelle Begleiter_Innen registrieren und an unbegleitete minderjährige Flüchtlinge vermitteln lassen zu können, ein erweitertes Führungszeugnis vor. Die Vorlage eines erweiterten Führungszeugnis gilt natürlich auch für alle MitarbeiterInnen des lifeline Vormundschaftsvereins.

  • Zu den Themen "Kinderschutz" und "sexualisierte Übergriffe" haben Team und Vorstand 2016 an zwei internen Workshops beim PARITÄTISCHEN LV Schleswig-Holstein teilgenommen, um danach ein auf den lifeline Vormundschaftsverein zugeschnittenes Schutzkonzept zu entwickeln, dass neben der „Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses“ noch fünf weitere Elemente aufzeigt.

  • Seit 1.Juli 2016 werden alle Erstgespräche mit Ehrenamtlichen, die bereit sind Vormundschaften oder informelle Begleitungen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge zu übernehmen, statt mit einer nun mit zwei in der Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen erfahrenen Personen durchgeführt.

  • Seit 1.Juli 2016 wird jedem_r dieser Ehrenamtlichen außerdem eine Selbstverpflichtungserklärung zur Unterschrift vorgelegt. Diese Selbstverpflichtungserklärung wurde inzwischen auch von den lifeline-Mitarbeiter_Innen und von den Mitgliedern des Vorstandes unterschrieben.

  • Um sich dem Thema „Kinder- und Jugendschutz“ konkret anzunähern, hat der lifeline Vormundschaftsverein Handlungsleitlinien für Haupt- und Ehrenamtliche bezüglich des alltäglichen Umgangs mit minderjährigen Flüchtlingen formuliert, die der Prävention von Grenzverletzungen oder Übergriffen dienen sollen. (Link)

  • Im September 2016 wurden die Selbstverpflichtungserklärung und die Handlungsleitlinien für Haupt- und Ehrenamtliche an die zur Zeit vom lifeline - Projekt „Frische Brise 2016“ begleiteten Einzelvormünder_Innen und informellen Begleiter_Innen geschickt.

  • Allen Ehrenamtlichen, die zur Zeit beim lifeline Vormundschaftsverein schon eine Vormundschaft eines unbegleiteten minderjährigen Flüchtlings oder eine informelle Begleitung übernommen haben, wurden 2016 zwei Workshops zum Thema Kinderschutz angeboten, welcher in Kooperation des lifeline-Vormundschaftsvereins mit dem Petze – Institut zur Gewaltprävention gGmbH entwickelt wurde.

  • Zum Schutzkonzept gehört neben dem erweiterten Führungszeugnis, dem Erstgespräch mit zwei Personen, der Selbstverpflichtungserklärung, den Handlungsleitlinien und dem Angebot von Workshops für Haupt- und Ehrenamtliche als sechstes Element noch der Notfallplan, welcher im Falle von vermuteten oder bestätigten Grenzverletzungen sowie Kindesmissbrauch die dann notwendigen Handlungsstrategien für den lifeline Vormundschaftsverein enthält.

  • Felix Kruse, Mitglied des Vorstandes, ist als Ansprechpartner für den Kinder- und Jugendschutz bei lifeline benannt.

Zu den Themen "Kinderschutz" und "sexualisierte Übergriffe" haben Team und Vorstand von lifeline e.V. an internen Workshops mit Nicole Howe, Referentin beim PARITÄTischen LV Schleswig-Holstein, teilgenommen und eine geeignete Person aus dem Team damit beauftragt, für den Verein ein Schutzkonzept zu erarbeiten.

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