PRESSEERKLÄRUNG VOM 11. OKTOBER 2007

Zur Landtagsdebatte über den Bericht des Kieler Innenministeriums zur Situation von Kinderflüchtlingen am 11.10.07:

lifeline-Vormundschaftsverein und Kieler Flüchtlingsrat fordern kindgerechten Umgang mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen.

 
Zum Bericht der Kieler Landesregierung zu dem Thema "Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge" vom 25. September (Landtagsdrucksache 16/1622) hat der Vormundschaftsverein lifeline gegenüber den Landtagsfraktionen Stellung genommen. 

Anlässlich der heutigen Landtagsdebatte zu dem federführend vom Innenministerium erstellten Bericht zur Situation von Kinderflüchtlingen erheben lifeline-Vormundschaftsverein und Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein die folgenden Forderungen

  • ein landesweit einheitlich durchgeführtes zielgruppenorientiertes Clearingverfahren, dass die persönliche, rechtliche und psychosoziale Situation der Kinder und Jugendlichen außerhalb aller asyl- und ausländerrechtlichen Zwänge klärt (vgl. Opens internal link in current windowZiele des Lifeline-Vormundschaftsvereins)
  • die vorläufige Einrichtung einer landesweit ambulant arbeitenden Einrichtung, die die Jugendämter in den speziellen Beratungs- und Hilfeplanzusammenhängen innerhalb des Clearingverfahrens unterstützt,
  • keine Lager- oder Kasernenunterbringung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtligen,
  • keine Abschiebungshaft für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge,
  • einen sicheren Aufenthaltsstatus für alle unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge.

lifeline-Positionspapier und weitere Materialien im Internet:


Martin Link, Flüchtlingsrat SH, T. 0431-735 000, ml[at]frsh[dot]de