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Klar Kimming - Klare Sicht

Das Projekt Klar Kimming- Klare Sicht des lifeline Vormundschaftsvereins im Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e.V. ist Anfang Januar 2015 an den Start gegangen. Es wird eine Laufzeit von 3 Jahren bis Ende 2017 haben.

Gefördert wird das Projekt von Aktion Mensch e.V. und terre des hommes.

       

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge befinden sich durch Gewalterfahrungen im Herkunftsland, traumatisierende Fluchterlebnisse, Trennung von der Familie, Fremdheit von Sprache und Gesellschaft und dann noch zusätzlich durch die oft noch langandauernden aufenthaltsrechtlichen Verfahren mit ungewissem Ausgang in einer besonders schweren, psychisch belasteten Lebenssituation.

Ein gesichertes Bleiberecht ist für junge allein reisende Flüchtlinge die wichtigste Voraussetzung dafür,

- das Leben wieder in den Griff zu bekommen,

- eine realistische Lebensperspektive zu entwickeln,

- Teil der für sie fremden Gesellschaft zu werden und sich zu integrieren.

Der Weg dahin ist nicht leicht!

Das Projekt Klar Kimming – Klare Sicht bietet individuelle fachkundige Beratung und kontinuierliche persönliche Begleitung bis zum Ende der aufenthaltsrechtlichen Verfahren an.

Das Projekt wendet sich dabei in Kiel mit Umland

- in Absprache mit den (Amts-)Vormündern an unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, die in Jugendhilfeeinrichtungen oder   bei Familienangehörigen untergebracht sind, die nicht ihre Eltern sind.

- an jugendliche allein reisende Flüchtlinge, denen der öffentliche Jugendhilfeträger u.a. wegen Altersfestsetzung auf Volljährigkeit keinen Jugendhilfebedarf zuerkannt hat und die deswegen in Gemeinschaftsunterkünften für erwachsene Flüchtlinge ohne besondere Begleitung untergebracht sind statt in Jugendhilfeeinrichtungen.

- an junge allein reisende Flüchtlinge, die aus den stationären Jugendhilfeeinrichtungen nach Erreichung der Volljährigkeit entlassen wurden, sich aber noch im aufenthaltsrechtlichen Verfahren befinden.

Für diese jungen Flüchtlinge soll ein Aufenthaltsstatus erreicht werden, der ihnen den Zugang zu Integrationsmaßnahmen, Schule, Berufsausbildung und Ausbildungsförderungen ermöglicht bzw. erleichtert.

In Fällen, wo dieses kurzfristig nicht zu erreichen ist, werden Lösungen gesucht, die den Interessen der Betroffenen weitestgehend entgegenkommen. Dabei werden in jedem Einzelfall Möglichkeiten geprüft und ggf. umgesetzt, über aufenthaltsrechtliche Gerichtsverfahren oder Härtefallregelungen zu einem gesicherten Aufenthaltsstatus zu gelangen.

Da für junge Flüchtlinge ein erfolgreicher Schulbesuch bzw. eine erfolgreiche Berufsausbildung, ausreichende Sprachkenntnisse und besondere Integrationsleistungen zunehmend wichtige Faktoren für die Gewährung eines sicheren Bleiberechts sind – z.B. bei Härtefallregelungen - soll gleichzeitig von Anfang an eine individuelle Bildungsberatung und persönliche Begleitung des Schul- und Ausbildungsweges erfolgen.

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